Arbeitskreise

Arbeitskreise

Die Positionierung der Metropolregion Rheinland in ihren verschiedenen Ausprägungen (Arbeits-, Wohn-, Wirtschafts-, Wissens-, Verkehrs-, Planungs-, Tourismus-, Kultur- und Sportregion) wollen die Gebietskörperschaften und Wirtschaftskammern im Rheinland sowie der Landschaftsverband Rheinland durch die gemeinsame Arbeit und Abstimmung in zentralen Themenbereichen erreichen. Die bisher gebildeten Arbeitsgruppen sollen mit Hilfe des Vereins ihre Arbeit in den folgenden Themen vorantreiben. Dabei stellen sowohl die Themenauswahl als auch die hier skizzierten Aufgaben und Projekte keine abschließenden Listen dar. Vielmehr können und sollen sie sich an die Gegebenheiten und Erfordernisse anpassen.

Andreas Budde

Leiter der Arbeitsgruppe

Dezernent für Bauen und Umwelt
Kreis Viersen

Arbeitskreis Verkehr und Infrastruktur

Mobilität, Verkehr und Infrastruktur sind  von grundsätzlicher  Bedeutung für das Funktionieren der Region und für die regional vernetzte Lebenswelt der Menschen im Rheinland. Es besteht die Notwendigkeit, den Verkehr in der Region auf zukunftsfähige nachhaltige und multimodale Mobilitätskonzepte auszurichten, damit die Entwicklung der Region nicht im Verkehrsstau stecken bleibt. Gleichzeitig hat sich die Metropolregion Rheinland als dynamisch wachsende Region in der Mitte Europas zum Ziel gesetzt, dass die Zukunft der Mobilität innovativ , CO 2 neutral und digital sein muss.

Der Arbeitskreis Verkehr und Infrastruktur der Metropolregion-Rheinland setzt sich zusammen aus Vertretern der Kommunen, Kreisen und kreisfreien Städten, Verkehrsverbünden, Handelskammern und der Politik. Sowohl der Erhalt eines leistungsfähigen Straßen- und Schienensystems als auch der Ausbau alternativer metropolverträglicher Mobilitätsstrukturen steht im Vordergrund der gemeinsamen Arbeit.

Beispiele für Maßnahmen, in die der Arbeitskreis Verkehr und Infrastruktur der Metropolregion-Rheinland involviert ist, sind:

  • die Erstellung eines Positionspapier zum ÖPNV Bedarfsplan NRW,
  • die Beteiligung an einer Güterverkehrsstudie, in Zusammenarbeit mit der Nahverkehr Rheinland GmbH, über die im Gebiet der Metropolregion-Rheinland zusätzliche Infrastrukturausbaumaßnahmen, insbesondere im Schienenverkehr, ermitteln werden,
  • Stellungnahmen, wie beispielsweise die Initiativstellungnahme für den Europäischen Ausschuss der Regionen zu  den „Herausforderungen für den öffentlichen Verkehr in Metropolregionen“.

Forschungs- und Bildungsdialog im Rheinland

Die Metropolregion Rheinland zeichnet sich durch eine hervorragende Forschungs- und Bildungslandschaft aus, die ausgezeichnete Chancen birgt und positive Impulse für die Innovationsfähigkeit der ansässigen Unternehmen setzt.

Zudem profitiert das Rheinland mit seinen insgesamt 64 Hochschulstandorten von einer deutschlandweit einzigartigen Hochschullandschaft, die flächendeckend für hervorragende Bildungschancen sorgt und ideale Voraussetzungen für den Wissenserwerb und –transfer – auch von Hochschulen in die Wirtschaft – bietet.

Damit das Rheinland ein forschungsstarker und innovativer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort bleibt, hat sich der Arbeitskreis „Forschungs- und Bildungsdialog im Rheinland“ zur Aufgabe gemacht, die Metropolregion Rheinland nach innen und außen als Forschungs- und Wissenschaftsregion zu positionieren.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Maßnahmen und Initiativen, die hochqualifizierte Expertinnen und Experten nach ihrer exzellenten Ausbildung an unseren Universitäten und Bildungseinrichtungen in unserer Region halten.

Ein Beispiel hierfür ist die digitale Innovationsplattform (DIP), die ab dem Frühjahr 2021 eine transparente Darstellung aller ansässigen innovativen Akteure im Rheinland ermöglich. Die Plattform wird so aufgebaut sein, dass Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen unkompliziert und gezielt miteinander in Kontakt treten können. Auf diesem Weg werden sinnvolle Rahmenbedingungen geschaffen, die das kraftvolle Innnovationsgeschehen in der Region sichtbar. Hierdurch können Unternehmen sowie Fachkräfte motiviert werden, im Rheinland zu bleiben.

Die Umsetzung des Projekts „H2City – mobile Reallabore für die Metropolregion Rheinland“ ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der Arbeitskreis Innovationen in der Region bündelt und vorantreibt. Das Projekt wird den Mitgliedskommunen der Metropolregion Rheinland als Dienstleistung zu Gute kommen, um sie mittelfristig bei der lokalen Ausarbeitung ihres wasserstoffbasierten Ökosystems vor Ort zu unterstützen. Mit diesem Vorhaben, das den Anforderungen des bundesweiten Klimaschutzprogramms 2030 nach einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes Rechnung trägt, wird zudem ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Region geleistet.

Michael F. Bayer

Leiter der Arbeitsgruppe

Hauptgeschäftsführer
Industrie- und Handelskammer Aachen

Ole Friedrich

Leiter der Arbeitsgruppe

Geschäftsführer
Düsseldorf Tourismus GmbH

Arbeitskreis Tourismus 

Der Tourismus besitzt für die Metropolregion Rheinland einen hohen Wirtschaftsfaktor und hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Eine florierende Wirtschaft, wachsende Messeplätze, weltweit einzigartige kulturelle Angebote, historische Denkmäler und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, eingebettet in gut erreichbare Natur- und Naherholungsgebiete prägen das Rheinland und machen es zunehmend zu einem touristischen Magneten.

Mit der Umsetzung des Rheinischen Kultursommers findet eine der deutschlandweit größten Kulturveranstaltungen in der Metropolregion Rheinland statt. Ein Überblick über die einzelnen Veranstaltungen des Rheinischen Kultursommers ist unter www.rheinischer-kultursommer.de zu finden.

Der Arbeitskreis Tourismus der Metropolregion-Rheinland setzt sich zusammen aus Vertretern der Kommunen, Kreisen und kreisfreien Städten, Destinationsmarketingorganisation und Handelskammern der Region. Neben dem definierten Ziel, die Attraktionen innerhalb der Metropolregion Rheinland für die Menschen aus der Region sowie für Gäste noch stärker erlebbar und wahrnehmbar zu machen, geht es auch darum, die Region unter touristischen Aspekten noch stärker miteinander zu vernetzen und Synergien zu schaffen.

Nachdem die vergangenen Jahre von einer stetigen Steigerung der Übernachtungs- und Ankunftszahlen geprägt waren, stellt die Corona-Krise die Tourismusakteure in der Region vor schwierige Aufgaben. Insbesondere im städtischen Bereich und im Umfeld der großen Messen kommt es durch den Wegfall des Geschäftstourismus zu enormen Nachfrageeinbrüchen im Gastgewerbe.

Ein Beispiel aus der Arbeit des Arbeitskreis Tourismus der Metropolregion Rheinland ist die Erstellung eines gesamträumlichen touristischen Konzeptes für den Neustart nach Covid-19. Das Konzept soll aufzeigen, wie und wo Angebote neu kombiniert und verzahnt werden können, um gemeinsame Synergien zu heben. Das Ziel ist es, gesamträumliche Maßnahmen, Pakete oder Produkte anbieten zu können, mit denen z.B. die Saison verlängert werden kann und neue Umsätze generiert werden können.

Standortmarketing

Durch ein effizientes Standortmarketing kann die Region Rheinland erfolgreich als attraktiver Wirtschaftsstandort positioniert werden. Dabei müssen die hervorragenden Standortvoraussetzungen (z.B. zentrale Lage in Europa, bestehende Infrastruktur) wirksam bekannt gemacht werden. Modernes Standortmarketing umfasst dabei die Region in allen ihren verschiedenen Ausprägungen. Als attraktive Arbeits-, Wohn-, Wirtschafts-, Wissens-, Verkehrs-, Planungs-, Tourismus-, Kultur- und Sportregion ist sie sowohl für Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Institute etc. als auch für qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lebenswerter Anziehungspunkt. Bei der Beschreibung von Zielen und Aufgaben kann zwischen Wirtschaftsstandort einerseits sowie Strukturförderung und Cluster-Initiativen andererseits unterschieden werden.

N.N.

Leiter*in der Arbeitsgruppe