Metropolregionen sind Transformationstreiber und zentral für Europas Wettbewerbsfähigkeit - Parteien im Wahlcheck zur Europawahl 2024

Metropolregionen sind Transformationstreiber und zentral für Europas Wettbewerbsfähigkeit - Parteien im Wahlcheck zur Europawahl 2024

Der politische Dialog auf europäischer Ebene ist für die Metropolregion Rheinland (MRR) wichtig, da hier zentrale Weichen für die Entwicklung unserer Region gestellt werden. Daher hat die MRR vor der Europawahl mit einigen Parteien einen Wahlcheck durchgeführt. In folgenden Kategorien wurden die Parteien nach ihren Vorhaben und Ideen befragt:

Zukunft der Kohäsionspolitik und institutionelle Entwicklung der Regionen,

Energie und Klima – Umsetzung Green Deal und Entwicklung des Energiebinnenmarkt,

Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Regionen,

Innovationsentwicklung,

Stärkung des Freihandels,

Entbürokratisierung

Fachkräftemangel in Transformationsregionen sowie

Verkehr.

Die vorliegenden Antworten bestätigen den strukturpolitischen Kurs der Metropolregion Rheinland. Für alle befragten Parteien sind Metropolregionen wie das Rheinland von besonderer Bedeutung. Für das Gelingen des regionalen Strukturwandels wird ihnen ein hoher Stellenwert beigemessen. Metropolregionen treiben transformative Entwicklungen voran und sind zugleich Ort der Umsetzung von Transformation.

Um eine unabhängige, bezahlbare und verlässliche Versorgung der europäischen Transformationsregionen mit nachhaltiger Energie zu gewährleisten, muss der EU-Energiebinnenmarkt weiterentwickelt werden. Zugleich sind wirtschafts- und industriepolitische Impulse zu setzen, die Transformationsregionen wie das Rheinland systematisch und zielgerichtet dabei unterstützen, den Übergang in eine Co2-neutrale Wirtschaft erfolgreich zu meistern.

Neben einer gezielten Förderung von transformationsrelevanten Innovationen und Technologien, ist insbesondere auch die Erleichterung der Schaffung von Infrastrukturen in den Bereichen nachhaltige Energieversorgung und grüne Verkehrswende als bedeutsam einzustufen. Ein wichtiger Faktor hierbei ist die Entbürokratisierung, insbesondere auch hinsichtlich einer Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren.

„Die Parteien stärken mit ihren Aussagen die Bedeutung von Metropolregionen als wichtige Akteure zur Gestaltung von Strukturwandel und Transformation in Europa“, so Thomas Schauf, Geschäftsführer der MRR. „Damit verbunden ist aber auch der Anspruch, dass Metropolregionen institutionell stärker eingebunden und konsultiert werden. Hieran werden sich die Parteien messen lassen müssen und wir werden die neu gewählten Mitglieder des EU-Parlaments daran bei Bedarf erinnern.“, skizziert Schauf die weitere Arbeit der MRR in Brüssel.

Die gesamten Fragen, Forderungen und sämtliche Antworten sowie einige Videostatements von Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Rheinland gibt es auf der Sonderseite der MRR zur Europawahl.