RHEINLAND 2040 - Rheinbrücken als schlüsselthema
Das Projekt „Rheinland 2040“ entwickelt erstmals ein strategisches Regionalentwicklungskonzept für die Metropolregion Rheinland. Im Mittelpunkt stehen die Rheinbrücken als zentrale Verkehrs- und Wirtschaftsachsen, die Mobilität, Logistik und Siedlungsentwicklung maßgeblich prägen.
Durch die Analyse bestehender Planungskonzepte und den Einsatz eines dynamischen Simulationsmodells werden die Auswirkungen von Brückensanierungen und Neubauten auf Verkehr, Wirtschaft und Raumstruktur bis 2040 untersucht. So entstehen fundierte Zukunftsszenarien, die Chancen und Herausforderungen für die Region sichtbar machen. Das Projekt bringt Kommunen, Planungsbehörden, Wirtschaft und Infrastrukturträger zusammen, um gemeinsame Entwicklungsstrategien zu erarbeiten. Gleichzeitig werden regionale Ziele mit nationalen und europäischen Leitbildern für eine nachhaltige und zukunftsfähige Raumentwicklung verknüpft.
Fördergeber: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Förderkulisse: Strategischer Regionalentwicklungskonzepte (RegioStrat) des Bundesinstitut für Bau-, Stadt. und Raumforschung
Projektzeitraum: 02/2026 – 10/2028
Projektpartner: Bezirksregierung Köln, Bezirksregierung Düsseldorf, Die Autobahn GmbH des Bundes, Landesbetrieb Straßenbau NRW, Logistikregion Rheinland e.V., Interregionale Allianz für den Rhein-Alpen-Korridor EVTZ, Region Köln Bonn e.V., Regionalmanagement Düsseldorf-Kreis Mettmann, Standort Niederrhein GmbH
Metropolregion Rheinland:
Die Innovationsregion in Deutschland
Wir leben in einer Zeit voller Dynamik. Die Wirtschaft in unserer globalisierten Welt verändert sich rasant. Die Mobilität wird neu erfunden, Arbeitswelten verändern sich dynamisch und die Energieerzeugung wird nachhaltig. In vernetzten Regionen gewinnen Städte und auch ländliche Räume zunehmend an Lebensqualität.
Das Rheinland steht mitten im Zentrum dieser Veränderungen. Hier wird jeden Tag die Zukunft neu gedacht, Veränderungen tritt man optimistisch und weltoffen entgegen. Den Herausforderungen der Zukunft wird im großen Stil durch ein enormes Innovationspotenzial begegnet – gemeinsam mit allen unseren Akteuren.
Im Verein Metropolregion Rheinland (MRR) ziehen Akteure aus Kreisen und kreisfreien Städten, den Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern, der Städteregion Aachen und dem Landschaftsverband Rheinland an einem Strang. Durch die Bündelung von Interessen und gemeinsamen Aktivitäten bringen wir das Rheinland entscheidend voran.
Projektnews

MRR-Vorhaben „Rheinland 2040“ Thema auf der polis Convention 2026
Wie bleibt das Rheinland bis 2040 und darüber hinaus leistungsfähig, resilient und wirtschaftlich stark? Diese Leitfrage stand im Mittelpunkt eines Panels zum Thema „Rheinland 2040
Rund 9 Millionen Menschen wohnen und arbeiten zwischen Aachen und Gummersbach, Heinsberg und Wuppertal, Bonn und Kleve - und damit in der Metropolregion Rheinland.
Eindrücke von unseren Veranstaltungen
Positionspapier zum ÖPNV Bedarfsplan NRW
Die Metropolregion Rheinland hat ein Positionspapier zum ÖPNV-Bedarfsplan NRW erarbeitet.
Das ÖPNV System ist von besonderer Bedeutung für das Funktionieren der Region. Es besteht die Notwendigkeit, den ÖPNV in der Region zu modernisieren und nachhaltig auszubauen, damit das Wachstum der Region nicht im Verkehrsstau stecken bleibt.
Das Positionspapier formuliert übergeordnete, auf die Metropolregion bezogene Ziele, beleuchtet inhaltliche Schwerpunktthemen und leitet daraus Forderungen ab.
Güterverkehrsstudie
Die Nahverkehr-Rheinland GmbH, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR, die Industrie- und Handelskammern im Rheinland und der Metropolregion Rheinland e.V. erarbeiten bis 2022 eine gemeinsame Güterverkehrsstudie für das Rheinland. Ziel der Studie ist es, mittels integraler Betrachtung aller Verkehrsströme in der MRR konkret zu verortende, über den aktuellen Planungsstand hinausgehende infrastrukturelle Handlungsbedarfe vorrangig im Bereich der Schiene, aber auch im Bereich der Straße und der Güterverkehrsinfrastruktur herauszuarbeiten und darauf abgestimmt Flächen vorzuschlagen, die raumverträglich und bedarfsgerecht der Ansiedlung von logistikaffinem Gewerbe dienen können.
H2City – Vorstudie zur Wasserstoffanwendungen in der MRR
Grüner Wasserstoff gilt als neuer Hoffnungsträger, um Versorgungssicherheit mit innovativem Klimaschutz zu verbinden. Um Städte und Kommunen der Metropolregion mittelfristig bei der Ausarbeitung und Umsetzung einer entsprechenden Lokalstrategie zu unterstützen, plant die MRR die Umsetzung des Projekts „H2City“.
Darin sollen mobile Reallabore für Wasserstoffanwendungen in den Kommunen der Metropolregion vor Ort zum Einsatz kommen, in denen die Funktionsfähigkeit wasserstoffbasierter Ökosysteme praxisnah aufgezeigt werden soll. Damit will die Initiative auch dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu verbessern. Als Projektgrundlage wird aktuell eine Vorstudie erstellt.
Datenatlas
Der „Datenatlas“ der Metropolregion bildet den rasanten Wandel in unserer Gesellschaft ab. Mit Zahlen, Daten, Fakten und Grafiken stellt das umfangreiche Dokument die jüngste aller deutschen Metropolregionen vor und schafft ein räumliches Verständnis für das Rheinland. Es beschäftigt sich mit den großen Herausforderungen unserer Zeit – wie Bevölkerungswachstum, Flächenknappheit, Verkehrsentwicklung oder dem Erhalt von Naturräumen in der Metropolregion Rheinland – und identifiziert entsprechende Aufgaben und Handlungsfelder für die Zukunft.
