Brüssel, 15. Oktober 2026. Wie können urbane Knoten bei der Umsetzung des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) stärker unterstützt und der Zugang zu europäischen Fördermitteln verbessert werden?
Um diese Fragen ging es beim Infrastructure Lunch „From the Node Across Europe – Let’s Exchange Perspectives on Supporting Urban Nodes through TEN-T Implementation and Access to Funding!“ in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Metropolregion Rheinland (MRR) in Kooperation mit dem Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) Rhein-Alpen-Korridor, dem Polis-Netzwerk und EuroCities. Teilnehmende aus Politik, Verwaltung und europäischen Netzwerken tauschten sich dabei aus unterschiedlichen Perspektiven aus.
Urbane Knoten: Schlüssel für die Leistungsfähigkeit der europäischen Verkehrskorridore
Wenn über europäische Verkehrsinfrastruktur gesprochen wird, stehen häufig die großen Korridore in ihrer Gesamtheit im Fokus. Die transeuropäischen Verkehrsnetze sind jedoch immer nur so leistungsfähig wie ihre großen Knoten – und diese liegen vor allem in den Städten und Metropolregionen. „Urbane Verkehrsknoten sind die Schlüsselstellen eines funktionierenden Gesamtsystems transeuropäischer Transportverkehre. Ihnen kommt daher eine herausragende Bedeutung zu“, erklärt Dr. Marie-Eve Reinert, Direktorin des EVTZ Rhein-Alpen-Korridor.

Das Rheinland mit zehn urbanen Knoten
Die Metropolregion Rheinland verfügt allein über zehn urbane Knoten des transeuropäischen Verkehrsnetzes mit großer Bedeutung für Deutschland und Europa. Neben Köln und Düsseldorf sind dies Duisburg, Aachen, Bonn, Krefeld, Neuss, Mönchengladbach, Solingen und Wuppertal. Allein durch diese Vielzahl ist das Rheinland eine zentrale europäische Verkehrsdrehscheibe.
„Letztlich sind es diese großen Verkehrsknoten in unserer Metropolregion Rheinland, die darüber entscheiden, ob Menschen und Güter zuverlässig durch Europa transportiert werden können“, so Torsten Burmester, Vorstandsvorsitzender der Metropolregion Rheinland. Der Austausch mit den Teilnehmenden aus Politik, Verwaltung und europäischen Netzwerken bot dabei unterschiedliche Perspektiven: einerseits im Hinblick auf eine stärkere Berücksichtigung der urbanen Knoten in der TEN-T-Umsetzung, andererseits mit Bezug auf den Zugang zu europäischen Fördermitteln.

Wir danken der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen bei der EU, dem EVTZ Rhein-Alpen-Korridor, dem Polis-Netzwerk und EuroCities sowie allen Gästen für den konstruktiven Austausch!
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